Modelleisenbahn

Werkstatt Modelleisenbahn an der Mörikeschule Nürtingen
Die obere Neckartalbahn von Nürtingen nach Bempflingen, sowie die Tälesbahn von Nürtingen nach Neuffen mit Motiven aus der Bauzeit um 1860 bis heute.

1998 begannen Schüler im Unterrichtsfach Technik eine Modelleisenbahnanlage zu planen und zu bauen. Man entschied sich für eine Modulanlage aus 4 Tischen, die aneinander gesteckt werden konnten. Die Schüler hatten dabei riesigen Spaß beim verlegen der Gleise, beim Häusle bauen und beim Gestalten der Landschaft. Auch die Verkabelung der elektrischen Bauteile wie Fahrstrom bereitstellen, Stromunterbrecher für Stoppstellen einrichten und das Schalten von Weichen musste gelernt werden.


   

Bald wurde klar, dass der ständige Auf- und Abbau und die Lagerung der Module ein Problem darstellten. Die Möglichkeit, die Anlage in einem Kellerraum aufzubauen und diese dort auch dauerhaft stehen zu lassen, war der Startschuss zur Gründung einer AG. Als im Jahre 1999 das 100 jährige Jubiläum der „Tälesbahn“ durch die Presse aufgearbeitet wurde, kam die Idee, dieses Thema als Erweiterungsprojekt umzusetzen. Im Laufe der Jahre entstanden durch die Schüler weitere Module und die Anlage wuchs auf beträchtliche Größe.

   


Im Jahre 2006 erfolgte dann der Umzug in einen größeren Kellerraum. Dadurch konnte die Anlage noch einmal erweitert werden.

So ist eine ca. 30 Meter lange  Modulanlage der Spurweite HO mit Motiven der Tälesbahn sowie der zweigleisigen Hauptstrecke Stuttgart - Tübingen entstanden. Mehrere Züge fahren gleichzeitig auf der Anlage und werden über 6 Stellpulte von den Schülern gesteuert und von Abschnitt zu Abschnitt übergeben. Ehemals prägende Szenen wie der Kalksteinabbau im Steinbruch von Neuffen,

sowie der Abtransport der Steine mit der Materialseilbahn können auf dieser Anlage ebenso bewundert werden, wie der Weitertransport der Steine mit der „Tälesbahn“ zum ehemalige Zementwerk nach Nürtingen. 

Eine Besonderheit für die Besucher ist, dass sie teilaktiv mitspielen können. So werden Schornsteine durch Drücken eines Schalters zum Rauchen gebracht, oder die Blinkanlage des Bahnübergangs wird aktiviert. Die Materialseilbahn, eine Baustellensicherung durch Blitzlicht, die Schranken des ehemalige Bahnübergangs von der Bahnhofstraße in die Kirchheimerstraße sowie eine Wassermühle können ebenfalls zur Funktion gebracht werden.

Als ganz besondere Attraktion bieten wir unseren jungen Besuchern die Möglichkeit selbst einmal an den Stellpulten die Züge zu steuern und unter fachkundiger Anleitung unserer Schüler den „Lokomotivführerschein“ für Modelleisenbahnen zu erwerben.

Im Frühjahr 2010 hatten wir die Idee, die Anlage nochmals um ca. 12 Streckenmeter zu erweitern. Am neuen Wendepunkt „Bempflinger Bogen“ entstanden 2 Ausweichgleise für lange Züge.

Diese Verlängerung hat auch zur Folge, dass ein neuer Stellpult nötig wurde. 2012 konnten wir eine Omnibusspur eröffnen. Dazu musste eine Straßenbrücke gebaut werden und die Straße mit einem Führungsdraht ausgelegt werden.

Ein Omnibus aus dem Faller Car System dreht jetzt seine Runden. Ein Elektromagnet der in der Straße versteckt ist, kann den Bus vor dem Bahnhof anhalten. Über einen interaktiven Schalter können die Besucher den Bus wieder auf die Strecke bringen.

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